Kooperation mit Kommune

Kooperation mit Kommune Bürgersolargesellschatt nutzt städtische Flächen für Photovoltaik. Die Ende Juli 2012 nach einer öffentlichen Veranstaltung als „Sonnenenergie Schömberg-Schörzingen” gegründete Bürgersolargesellschaft hat jetzt mit der Stadt einen Vertrag abgeschlossen.

Schömberg. Gegenstand des Vertrags ist die „Gestattung zur Installation und Nutzung von Photovoltaikanlagen auf Liegenschaften der Stadt Schömberg”. Dabei sind folgende Gebäude benannt: Grundschule und Stauseehalle. Sporthalle, städtische Kindergärten, Bauhof und Hohenberghalle. Die vollständige Installation der Photovoltaikanlagen erfolgt durch die Betreibergesellschalt „Sonnenenergie Schömberg-Schörzingen“.

Im Vertragswerk sind detaillierte Regelungen für Wartungs- und Reparaturarbeiten enthalten. Die Laufzeit des Vertrags betragt zunächst 21 jahre. Das Nutzungsentgelt hat der Gemeinderat bereits auf zwei Euro pro Quadralmeter der reinen Modulfläche festgesetzt. Die gesamten Dachflächen werden zunachst noch vom Statiker überprüft.

Solarmodule im Visier: Markus Trick, Gescnättsführer von „Sonnenenergie Schöm- berg-Schorzingen” intormiert sich über den Stand der Arbeiten auf dem Dach des Kindergartens Schörzingen. <br>Foto: Seeburger

Solarmodule im Visier: Markus Trick, Gescnättsführer von „Sonnenenergie Schömberg-Schorzingen” intormiert sich über den Stand der Arbeiten auf dem Dach des Kindergartens Schörzingen. Foto: Seeburger

Der Geschäftsführer der Gesellschaft, Markus Trick, hatte siclı andie Stadt gewandt und darauf gedrängt, dass der notwendige Pachtvertrag alsbald abgeschlossen wird. Die zügige Abwicklung der Angelegenheit und eine baldige Realisierung des Projekts erfahrt wegen der monatlich absinkeııden Einspeisungsvergütung besondere Priorität.

Die Solargesellschaf t besteht aus mehreren Bürgern aus Schömberg und Schörzingen. Dabei wurde vom Gemeinderat der Rahmen der Beteiligung von 2000 Euro bis auf maximal 20000 Euro pro Person festgelegt. Es ist vertraglich auch festgelegt worden, dass zirka zehn Prozent des erzeugten Stroms im jeweiligen Gebäude selbst abgenommen wird, soweit entsprechender Bedarfvorhanden ist.

Nach gründlicher Diskussion, bei der es auch um die Stellung einer Kaution ging, hat der Gemeinderat dem Vertragswerk zugestimmt und den Bürgermeister mit der Vertragsunterzeichnung beauftragt. Nach Abschluss des Gestattungsvertrags hat die Firma mit der Installation der Photovoltaikanlagen auf den Dächern der städtischen Kindergärten in Schömberg und Schörzingen begonnen.
Siegfried Seeburger.

Quelle: Zollern-Alb-Kurier